Wie Herzintelligenz® wirkt
Eine wissenschaftliche Studie

Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen

Johann Wolfgang von Goethe

Die Liebe und Anteilnahme, die wir mit unserem Herzen empfinden, umfasst sicher mehr, als wissenschaftlich nachweisbar ist. Doch das HeartMath® -Institut hat es immer für wichtig erachtet, so viel wie möglich von den körperlichen Abläufen zu verstehen, die geschehen, wenn unser Herz „lebendig“ wird. Die Suche nach Antworten hat zu faszinierenden wissenschaftlichen Erkenntnissen gerührt. Das Thema „Herz“ ist nicht schnulzig oder sentimental. Das Herz ist intelligent und kraftvoll. Sich an sein Herz zu wenden, entspricht unserer tiefsten inneren Überzeugung. Und was alte Kulturen und Philosophen schon seit Jahrhunderten wussten, wissen wir heute, dank jahrelangen wissenschaftlichen Untersuchungen des HeartMath®-Institutes:

Jedem von uns wohnt eine Intelligenz inne, die uns selbst inmitten von Chaos über unsere Probleme erheben kann und uns Erfüllung neu erleben lässt. Diese Intelligenz ist eine äußerst schnelle, intuitive Quelle der Weisheit und der Wahrnehmung, eine Intelligenz, die sowohl die mentale als auch die emotionale Intelligenz umfasst und erhöht.

 

Es ist die „HerzIntelligenz®".

Sobald Verstand und Emotionen durch einen sich selbst auslösenden Prozess im Gleichgewicht und in Kohärenz sind, erleben wir die HerzIntelligenz als intelligenten Fluss des Bewusstseins und der Erkenntnis. Diese Form der Intelligenz wird als direktes, intuitives Wissen erlebt, das sich in Gedanken und Emotionen äußert, die für uns selbst und andere zugänglich sind.

Die HerzIntelligenz® -Methode bietet eine systematische Möglichkeit, unsere Herzintelligenz® bewusst zu aktivieren und zu entwickeln. Mit diesem Ansatz lernen wir, unser Bewusstsein zu erweitern und neue Kohärenz in unser Leben zu bringen.

Kurz gesagt: Wir können über das Gehirn hinausgehen.

Das Gehirn im Herzen

In den vergangenen Jahren haben Neurowissenschaftler etwas Aufregendes entdeckt: Sie stellten fest, dass das Herz sein eigenes unabhängiges Nervensystem hat – ein komplexes System, das als „Gehirn im Herzen“ bezeichnet wird. Im Herzen gibt es mindestens 40 000 Neuronen (Nervenzellen) – ebenso viele sind in den verschiedenen subkortikalen Bereichen des Gehirns zu finden. Das herzeigene Gehirn und das Nervensystem leiten Informationen zurück zum Gehirn im Schädel und bilden so ein Zwei-Wege-Informationssystem zwischen Herz und Gehirn.

 

Die Signale, die vom Herzen an das Gehirn gesendet werden, beeinflussen viele Bereiche und Funktionen in der Amygdala dem Thalamus und der Großhirnrinde. Die Amygdala ist eine madelförmige Struktur tief in dem Gehirnbereich, die die Emotionen verarbeitet. Sie ist auf intensive emotionale Erinnerungen spezialisiert. Sie hilft uns, Probleme zu lösen und „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden. Lernen und logisches Denken finden in der Großhirnrinde statt.

Die Amygdala, der Thalamus und die Großhirnrinde arbeiten eng zusammen. Die Amygdala prüft neu eingehende Informationen auf ihre emotionale Wichtigkeit hin. Sie sucht Assoziationen und vergleicht diese neu im Gehirn ankommenden Informationen mit den emotional vertrauten Erinnerungen. Dann kommuniziert sie mit der Großhirnrinde, um ein angemessenes Handeln zu entscheiden.

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Wie Herzntelligenz® wirkt

Es gibt Forschungsstudien, die erklären, wie und warum HerzIntelligenz® funktioniert. Wissenschaftler im Labor des HeartMath® -Instituts haben ermittelt, dass sich der Herzrhythmus von Probanten augenblicklich ändert, wenn sie sich auf Ihren Herzbereich konzentrieren und ein Grundgefühl des Herzens wie Liebe, Wertschätzung oder Anteilnahme aktivieren. Wenn der Herzrhythmus kohärent wird, setzen wasserfallartig Veränderungen im Nervensystem und in der Biochemie ein, die sich praktisch auf jedes Organ im Körper auswirken. Grundgefühle des Herzens beeinflussen beide Äste des vegetativen Nervensystems. Sie reduzieren die Aktivität des Sympathikus (dieser Ast beschleunigt die Herzfrequenz, verengt die Blutgefäße und regt die Ausschüttung von Stresshormonen an). Gleichzeitig erhöhen Sie die Aktivität des Parasympathikus (dieser Ast verlangsamt die Herzfrequenz und unterstützt die Entspannung des ganzen Körpers) und lässt ihn so besser arbeiten. Zusätzlich verbessert sich das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus, sodass sie effizienter zusammenarbeiten. Diese Kooperation verringert die Reibung und den Verschleiß der Nerven und inneren Organe.

 

Positive Emotionen wie Zufriedenheit, Wertschätzung, Mitgefühl, Anteilnahme und Liebe ändern aber nicht nur die Aktivität des Nervensystems; sie reduzieren auch die Produktion des Stresshormons Kortisol. Da Kortisol und das Anti-Alterungshormon-Hormon DHEA aus der gleichen Vorstufe gebildet werden, sinkt der Kortisolspiegel, wenn vermehrt DHEA produziert wird. Man weiß, dass dieses wirkungsvolle Hormon sich auch schützend und regenerativ auf viele Körpersysteme auswirkt und man nimmt an, dass es dem Alterungsprozess entgegenwirkt.

 

Wenn man Anteilnahme und Mitgefühl empfindet, steigt die Konzentration von IgA, einem wichtigen Antikörper (der im Speichel nachgewiesen werden kann), der die erste Abwehrlinie des Immunsystems bildet. Erhöhte IgA-Spiegel machen uns widerstandfähiger gegen Infektionen und Erkrankungen.

 

Zahlreiche Studien haben ergeben, dass das Gefühl, geliebt und umsorgt zu werden, und die Tatsache, sich gleichzeitig um die Menschen um uns herum zu kümmern, unsere Gesundheit und die Lebenserwartung stärker erhöht als körperliche Faktoren wie Alter, Blutdruck, Cholesterinwerte oder Rauchen.

 

Unser Gehirn arbeitet besser, das vegetative Nervensystem kommt ins Gleichgewicht, der Blutdruck sinkt, die Konzentration der Hormone, die Stress entgegenwirken, nimmt zu und unsere Immunfunktion verbessert sich, wenn wir uns aktiv an unsere Herzintelligenz® wenden. Deshalb überrascht es auch nicht, dass unser Körper bis auf die zelluläre Ebene ein Gefühl des Wohlbefindens verspürt. Mit der Herzintelligenz® geht es uns mental und emotional besser. Langfristig überträgt sich dies auf die körperliche Gesundheit. Das Allerbeste daran ist, dass jeder und jede von uns diese Wirkung erzielen kann.

Weitere Infos und Forschungsergebnisse findest du unter

 

Kommunikation zwischen Herz und Gehirn

Um die physiologischen Abläufe zu erforschen, über die das Herz mit dem Gehirn und dem übrigen Körper kommuniziert, haben die Wissenschaftler des HeartMath®-Instituts folgende Frage gestellt: Warum empfinden die meisten Menschen (unabhängig von Ihrer Hautfarbe, Kultur oder Nationalität) Liebe und Emotionen im Bereich des Herzens? Wie wirken die emotionalen Zustände auf das Herz, das vegetative Nervensystem, das Gehirn, das Immun- und das Hormonsystem? Wie beeinflusst die Informationsverarbeitung des Herzens die anderen Körpersysteme und das Gehirn?

Sie stellten fest, dass das Herz auf drei Arten mit dem Gehirn und dem übrigen Körper kommuniziert, für die es fundierte wissenschaftliche Beweise gibt:

 

    Neural – durch die Übermittlung von Nervenimpulsen

    Biochemisch – über Hormone und Neurotransmitter

    Biophysikalisch – über Druckwellen

 

Zusätzlich gibt es immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, dass das Herz noch auf eine vierte Art kommuniziert:

    Energetisch – durch Wechselwirkung im elektromagnetischen Feld

 

Über diese Kommunikationswege beeinflusst das Herz die Funktion des Gehirns und die der anderen Körpersysteme und jede einzelen Zelle im Körper maßgeblich.

Trotz der anschaulichen Herz-Metaphern, die in vielen Sprachen zu finden sind, lehrte man die meisten von uns, dass das Herz nur ein ca. 300 Gramm schwerer Muskel ist, der Blut durch den Körper pumpt und so den Blutkreislauf aufrechterhält, bis wir sterben.

Wenn irgend etwas schief geht wendet man sich an einen Techniker (auch Arzt genannt), der das Organ wieder repariert. Schlimmstenfalls ersetzt man die eigene Pumpe durch eine von jemandem, der erst vor kurzem verstarb. Diese rein körperliche Sichtweise betrachtet das Herz als ein funktionierendes Teil ohne eigene Intelligenz oder Emotion.

 

Biologisch betrachtet ist die Effizienz des Herzens erstaunlich:

 

Das Herz arbeitet ohne Unterbrechung 70 oder 80 Jahre lang, ohne gewartet, gereinigt, repariert oder ersetzt zu werden. Über einen Zeitraum von 70 Jahren schlägt es hunderttausend mal pro Tag, ungefähr 40 Millionen mal im Jahr - fast drei Milliarden mal insgesamt.

 

Es pumpt sieben Liter Blut pro Minute - weit über 300 Liter pro Stunde - 2 628 000 Liter pro Jahr durch ein Kreislaufsystem, das ca. 96 000 Kilometer lang ist (mehr als der doppelte Erdumfang). Im ungeborenen Fetus beginnt das Herz zu schlagen, bevor sich das Gehirn gebildet hat. Wenn sich das Gehirn entwickelt, wächst es von unten nach oben. Es beginnt mit dem primitivsten Teil des Gehirns (dem Stammhirn), dann entstehen die emotionalen Zentren (Amygdala und Hippocampus). Gehirnforscher ist hinlänglich bekannt, dass sich das denkende Gehirn aus den emotionalen Bereichen entwickelt. Das spricht Bände über das Verhältnis zwischen Gedanken und Gefühlen. Das ungeborene Kind hat ein emotionales Gehirn, lange bevor das rationale entsteht, und noch viel früher schlägt sein Herz.

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry

 

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