Suche
  • Wechselhafte Wunderjahre

Unser Wunderorgan Herz!

Aktualisiert: 23. Juli 2019

Unser Herz reagiert unmittelbar und sofort auf ALLES, was wir im Augenblick fühlen, denken und tun! Unser Herz schlägt schneller, wenn wir verliebt sind, und es klopft ängstlich, wenn wir uns vor etwas fürchten. Sind wir traurig, wird uns spürbar eng ums Herz, und wenn wir uns fürchterlich erschrecken, kann der Herzschlag sogar kurz aussetzen. Unser Herz reagiert auf jede unserer Bewegungen und wir alle wissen wie es sich anfühlt, wenn wir schnell laufen oder uns im Sport verausgaben und uns das Herz bis zum Hals schlägt. Es wird uns leicht ums Herz, wenn wir uns freuen oder wir eine gute Nachricht erhalten. Und unser Herz kann schmerzen, wenn wir verletzt werden oder wenn es gebrochen wurde.

Jegliche Form von Stress und negativen Gefühlen können wir über unser Herz transformieren, denn es ist nicht „nur“ eine Pumpe, die unser Blut durch unseren Körper pumpt und trotz der anschaulichen Herz-Metaphern, die in vielen Sprachen zu finden sind, lehrte man die meisten von uns, dass das Herz nur ein ca. 300 Gramm schwerer Muskel ist, der Blut durch den Körper pumpt und so den Blutkreislauf aufrechterhält bis wir sterben.


Wenn irgendetwas schief geht wendet man sich an einen Techniker (auch Arzt genannt), der das Organ wieder repariert. Schlimmstenfalls ersetzt man die eigene Pumpe durch eine von jemandem, der erst vor kurzem verstarb. Diese rein körperliche Sichtweise betrachtet das Herz als ein funktionierendes Teil ohne eigene Intelligenz oder Emotion.


Das Herz arbeitet ohne Unterbrechung 70 oder 80 Jahre lang, ohne gewartet, gereinigt, repariert oder ersetzt zu werden. Über einen Zeitraum von 70 Jahren schlägt es hunderttausend mal pro Tag, ungefähr 40 Millionen mal im Jahr - fast drei Milliarden mal insgesamt.


Es pumpt sieben Liter Blut pro Minute - weit über 300 Liter pro Stunde - 2 628 000 Liter pro Jahr durch ein Kreislaufsystem, das ca. 96 000 Kilometer lang ist (mehr als der doppelte Erdumfang). Im ungeborenen Fetus beginnt das Herz zu schlagen, bevor sich das Gehirn gebildet hat. Wenn sich das Gehirn entwickelt, wächst es von unten nach oben. Es beginnt mit dem primitivsten Teil des Gehirns (dem Stammhirn), dann entstehen die emotionalen Zentren (Amygdala und Hippocampus). Gehirnforscher ist hinlänglich bekannt, dass sich das denkende Gehirn aus den emotionalen Bereichen entwickelt. Das spricht Bände über das Verhältnis zwischen Gedanken und Gefühlen. Das ungeborene Kind hat ein emotionales Gehirn, lange bevor das rationale entsteht, und noch viel früher schlägt sein Herz. 


Das alles ist sehr beeindruckend, doch das Herz kann noch so viel mehr!


Liebe, Wertschätzung und Anteilnahme sind der Schlüssel zur (Herz-) Gesundheit


Denn sobald wir Liebe, Wertschätzung oder Anteilnahme in unserem Herzen empfinden, können wir wichtige Lebensthemen heilen und transformieren!


Die Arbeit mit unserem Herzen hilft uns unseren Stress zu reduzieren sowie bei


  • Herzrhythmusproblemen

  • hohem Blutdruck

  • Angststörungen

  • Depressionen

  • Wechseljahrebeschwerden

  • Konzentrationsstörungen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Schlafstörungen

  • Ohrengeräusche und Tinnitus

  • chronischen Schmerzen

  • und bei vielen weiteren gesundheitlichen Problemen!


Das Herz beeinflusst unsere Emotionen, unseren Verstand und unsere körperliche Gesundheit, ja sogar unser gesellschaftliches Zusammenleben viel stärker als je für möglich gehalten wurde.


Es gibt Forschungsstudien, die erklären, wie und warum Herzintelligenz® funktioniert.


Wie Herzintelligenz® wirkt


Wissenschaftler im Labor des HeartMath® Instituts haben ermittelt, dass sich der Herzrhythmus von Probanden augenblicklich ändert, wenn sie sich auf Ihren Herzbereich konzentrieren und ein Grundgefühl des Herzens wie Liebe, Wertschätzung oder Anteilnahme aktivieren. Wenn der Herzrhythmus kohärent wird, setzen wasserfallartig Veränderungen im Nervensystem und in der Biochemie ein, die sich praktisch auf jedes Organ im Körper auswirken. Grundgefühle des Herzens beeinflussen beide Äste des vegetativen Nervensystems. Sie reduzieren die Aktivität des Sympathikus (dieser Ast beschleunigt die Herzfrequenz, verengt die Blutgefäße und regt die Ausschüttung von Stresshormonen an). Gleichzeitig erhöhen Sie die Aktivität des Parasympathikus (dieser Ast verlangsamt die Herzfrequenz und unterstützt die Entspannung des ganzen Körpers) und lässt ihn so besser arbeiten. Zusätzlich verbessert sich das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus, sodass sie effizienter zusammenarbeiten. Diese Kooperation verringert die Reibung und den Verschleiß der Nerven und inneren Organe.


Positive Emotionen wie Zufriedenheit, Wertschätzung, Mitgefühl, Anteilnahme und Liebe ändern aber nicht nur die Aktivität des Nervensystems; sie reduzieren auch die Produktion des Stresshormons Cortisol. Da Kortisol und das Anti-Alterungshormon-Hormon DHEA aus der gleichen Vorstufe gebildet werden, sinkt der Cortisolspielgel, wenn vermehrt DHEA produziert wird. Man weiß, dass dieses wirkungsvolle Hormon sich auch schützend und regenerativ auf viele Körpersysteme auswirkt und man nimmt an, dass es dem Alterungsprozess entgegenwirkt.

Wenn man Anteilnahme und Mitgefühl empfindet, steigt die Konzentration von IgA, einem wichtigen Antikörper (der im Speichel nachgewiesen werden kann), der die erste Abwehrlinie des Immunsystems bildet. Erhöhte IgA-Spiegel machen uns widerstandfähiger gegen Infektionen und Erkrankungen.


Zahlreiche Studien haben ergeben, dass das Gefühl, geliebt und umsorgt zu werden, und die Tatsache, sich gleichzeitig um die Menschen um uns herum zu kümmern, einen größeren Einfluss auf unsere Gesundheit und die Lebenserwartung hat als körperliche Faktoren wie Alter, Blutdruck, Cholesterinwerte oder Rauchen!


Unser Gehirn arbeitet besser, das vegetative Nervensystem kommt ins Gleichgewicht, der Blutdruck sinkt, die Konzentration der Hormone, die Stress entgegenwirken, nimmt zu und unsere Immunfunktion verbessert sich, wenn wir uns aktiv an unsere Herzintelligenz® wenden. Deshalb überrascht es auch nicht, dass unser Körper bis auf die zelluläre Ebene ein Gefühl des Wohlbefindens verspürt. Mit der Herzintelligenz® geht es uns mental und emotional besser. Langfristig überträgt sich dies auf die körperliche Gesundheit. Das Allerbeste daran ist, dass jeder und jede von uns diese Wirkung erzielen kann!


Die Liebe und Anteilnahme, die wir mit unserem Herzen empfinden, umfasst sicher noch viel mehr, als wissenschaftlich nachweisbar ist. Das HeartMath® -Institut hat es immer für wichtig erachtet, so viel wie möglich von den körperlichen Abläufen zu verstehen, die geschehen, wenn unser Herz „lebendig“ wird. Die Suche nach Antworten hat zu faszinierenden wissenschaftlichen Erkenntnissen gerührt. Das Thema „Herz“ ist nicht schnulzig oder sentimental. Das Herz ist intelligent und kraftvoll. Sich an sein Herz zu wenden, entspricht unserer tiefsten inneren Überzeugung. Und was alte Kulturen und Philosophen schon seit Jahrhunderten wussten, wissen wir heute, dank jahrelangenwissenschaftlichen Untersuchungen des HeartMath®-Institutes:


Jedem von uns wohnt eine Intelligenz inne, die uns selbst inmitten von Chaos über unsere Probleme erheben kann und uns Erfüllung neu erleben lässt. Diese Intelligenz ist eine äußerst schnelle, intuitive Quelle der Weisheit und der Wahrnehmung, eine Intelligenz, die sowohl die mentale als auch die emotionale Intelligenz umfasst und erhöht.


Sobald Verstand und Emotionen durch einen sich selbst auslösenden Prozess im Gleichgewicht und in Kohärenz sind, erleben wir die Herzintelligenz® als intelligenten Fluss des Bewusstseins und der Erkenntnis. Diese Form der Intelligenz wird als direktes, intuitives Wissen erlebt, das sich in Gedanken und Emotionen äußert, die für uns selbst und andere zugänglich sind.

Wenn wir gezielt mit unserem Herzen arbeiten, haben wir die Möglichkeit, diese Herzintelligenz® bewusst zu aktivieren und zu entwickeln. Mit diesem Ansatz lernen wir, unser Bewusstsein zu erweitern und neue Kohärenz in unser Leben zu bringen.

Kurz gesagt: Wir können über das Gehirn hinausgehen.


Das Gehirn im Herzen


In den vergangenen Jahren haben Neurowissenschaftler etwas Aufregendes entdeckt: Sie stellten fest, dass das Herz sein eigenes unabhängiges Nervensystem hat – ein komplexes System, das als „Gehirn im Herzen“ bezeichnet wird. Im Herzen gibt es mindestens 40 000 Neuronen (Nervenzellen) – ebenso viele sind in den verschiedenen subkortikalen Bereichen des Gehirns zu finden. Das herzeigene Gehirn und das Nervensystem leiten Informationen zurück zum Gehirn im Schädel und bilden so ein Zwei-Wege-Informationssystem zwischen Herz und Gehirn.


Die Signale, die vom Herzen an das Gehirn gesendet werden, beeinflussen viele Bereiche und Funktionen in der Amygdala dem Thalamus und der Großhirnrinde. Die Amygdala ist eine mandelförmige Struktur tief in dem Gehirnbereich, die die Emotionen verarbeitet. Sie ist auf intensive emotionale Erinnerungen spezialisiert. Sie hilft uns, Probleme zu lösen und „richtig“ und „falsch“ zu unterscheiden. Lernen und logisches Denken finden in der Großhirnrinde statt.


Die Amygdala, der Thalamus und die Großhirnrinde arbeiten eng zusammen. Die Amygdala prüft neu eingehende Informationen auf ihre emotionale Wichtigkeit hin. Sie sucht Assoziationen und vergleicht diese neu im Gehirn ankommenden Informationen mit den emotional vertrauten Erinnerungen. Dann kommuniziert sie mit der Großhirnrinde, um ein angemessenes Handeln zu entscheiden.


Kommunikation zwischen Herz und Gehirn


Um die physiologischen Abläufe zu erforschen, über die das Herz mit dem Gehirn und dem übrigen Körper kommuniziert, haben die Wissenschaftler des HeartMath®-Instituts folgende Frage gestellt: Warum empfinden die meisten Menschen (unabhängig von Ihrer Hautfarbe, Kultur oder Nationalität) Liebe und Emotionen im Bereich des Herzens? Wie wirken die emotionalen Zustände auf das Herz, das vegetative Nervensystem, das Gehirn, das Immun- und das Hormonsystem? Wie beeinflusst die Informationsverarbeitung des Herzens die anderen Körpersysteme und das Gehirn?


Sie stellten fest, dass das Herz auf drei Arten mit dem Gehirn und dem übrigen Körper kommuniziert, für die es fundierte wissenschaftliche Beweise gibt:


Neural – durch die Übermittlung von Nervenimpulsen


Biochemisch – über Hormone und Neurotransmitter


Biophysikalisch – über Druckwellen


Zusätzlich gibt es immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, dass das Herz noch auf eine vierte Art kommuniziert:


Energetisch – durch Wechselwirkung im elektromagnetischen Feld

Über diese Kommunikationswege beeinflusst das Herz die Funktion des Gehirns und die der anderen Körpersysteme und jede einzelnen Zelle im Körper maßgeblich.


Doch das ist ein weiteres, hochinteressantes Thema, dem ich demnächst einen eigenen Blogartikel widmen werde.


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für unser wundervolles Herz begeistern und wenn ihr eure Herzintelligenz® aktivieren möchtet, lade ich euch von Herzen ein mit mir zu arbeiten!


Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!


Eure Birgit







Bilder: HeartMath®, Birgit Bützler, Fotolia

0 Ansichten

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry

 

Terminabsprache zum

gratis Kennenlerngespräch

0176 - 72 48 44 95